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Bericht von unserer Prüfung am 27. Oktober zum Behindertenbegleithund

Leo und ich hatten auf Wunsch des Vereins „Hunde für Handicaps“ am 27. Oktober  unsere Prüfung zum Behindertenbegleithund und mit Bravour bestanden.

Vor Wochen durfte ich schon gefühlte 1.000 Formulare ausfüllen, mir die Gesundheit bestätigen lassen, ein Lebenslauf schreiben und neben den Apportierübungen 3 Hilfeleistungen aussuchen und diese genau beschreiben.

Donnerstag um 10.30 Uhr war es dann so weit. Die externe Prüferin „Claudia Hußmann“ vom BHF (Berufsverband der Hundeerzieher) kam und begrüßte uns. Der brave Leo wartete geduldig in seiner Box bis er das Auslösekommando bekam. Dann kurzer Schmaltalk, Tee serviert und Kekse gereicht. Man kann sich ja auch mal Freunde machen ;). Präsentierte mir Frau Hußman ein 10 Seiten Fragenkatalog. Oh, das hab ich ja total verdrängt, dass auch ich mein „Sachverstand“ als Hundeführer beweisen muss. Frohen Muts ran an die Fragen und bis auf 2 Verständigungsschwierigkeiten habe ich die Sachkunde (wie beim Hundeführerschein) mit 87% bestanden.

Nun war Leo dran, Chipkontrolle und dann auf ins Dorf. Erst mal in ein Elektrofachgeschäft, weiter zur Hauptstraße Hund ablegen und Frauchen hält sich im Blumenladen auf. Natürlich habe ich ihn angebunden, Sicher ist Sicher. Weiter die Straße rauf, folgte dann ein Schmuckgeschäft mit einer Stufe, ohne Hilfe nicht zu überwinden. So konnte Leo seine erste Hilfeleistung zeigen und ging auf das Podest und Bellte bis eine Verkäuferin raus kam. Wir erklärten ihr, dass wir gerade eine Prüfung haben und zogen weiter. Unterwegs kam uns natürlich Jung und Alt entgegen, welche Leo alle vorbildlich ignorierte.

Weiter zog es uns dann in ein Schuhfachgeschäft, wo ich Leo außer Sicht ablegen durfte! Schöne Stiefel hatten die dort, da geh ich bestimmt nochmal hin! Das Verkäuferehepaar unterhielt sich dann mit der Prüferin was wir da gerade treiben und schon sollten sie als Probaten dienen. Frau Hußmann ließ ein Kugelschreiber fallen und die Verkäuferin sollte ein bisschen schneller sein als Leo um zu sehen, wie er darauf reagiert. Leider hatte Frau Hußmann erwähnt, das ein BBH nicht schnappen darf und vom Kugelschreiber ablassen soll. Nun war die Verkäuferin verunsichert und ließ Leo immer den Kugelschreiber aufnehmen. Ihr Mann durfte es dann versuchen und er griff beherzter zu. Der Leo schaute blöd, immerhin hat man ihm seine Chance auf ein Leckerchen verwehrt, aber mehr auch nicht.

Des Weiteren war dann noch Fahrstuhl fahren angesagt und ein kurzer Besuch in einer Kneipe. Dann war unser Stadtgang beendet und wir fuhren zu mir zum Mittagessen. Leo durfte ihn der Zeit ein Schweineohr fressen. Frisch gestärkt ging es dann an die 2. Hilfeleistung, Türen öffnen. Das hat Leo deutlich besser gemacht als im Alltag. Ich sags ja immer, Leo ist ein Prüfungshund! Und er weiß genau wann es darauf ankommt!

Danach ging es in den Wald um seine Sozialverträglichkeit gegenüber Mensch und Hund unter Beweis zu stellen. Zu Beginn trafen wir leider keinen und so machen wir anfänglich ein Spaziergang daraus. Bis wir auf eine Kindergartentruppe stießen und Leo und ich im „Fuß“ durch die Gruppe liefen. Dann haben wir noch mit den Kindern ein Wettrennen gemacht, die Kinder durften Leo streicheln und füttern.

Endlich kamen uns dann auch mal vereinzelt Jogger und Walker entgegen, selbst ein Auto rauschte an uns vorbei. Hmmm, Im Wald??? Dann trafen wir auch den ein oder anderen Hund. Verträglich und Unverträglich! Nebenbei durfte Leo dann seine 3. Hilfeleistung „Das Ziehen des Rollstuhls“ zeigen.

Auf einmal tauchte vor uns *wir liefen direkt auf eine Straße zu* das rote Auto wieder auf. Es hielt am Rand an und eine große, kräftige Gestalt stieg aus und ging direkt auf uns zu. Naja, er ging eher auf Alex, unsere Kamerafrau zu. Er fragte dann, ob wir ihn aufgenommen hätten und ob wir Spione vom Förster wären. Denn er dürfte dort nicht langfahren und hätte schon mal ärgern bekommen!!! Menschen gibt’s!

 

Dann ging es unsere Runde langsam zu Ende und es folgten dann noch kleine Gehorsamsübungen und noch die ein oder andere Hundebegegnung! Bis auf das Abrufkommando, wo die Prüferin Leo ein Kaustreifen direkt vor die Nase hielt, lief alles richtig gut. Beim „Nein“ gab Leo erst beim Dritten Versuch auf, ein Labbi ist eben ein Labbi oder Frauchen zu faul solche Dinge zu üben! Wozu hat man in der Not eine Leine in der Stadt, aber der erhobene Zeigefinger kam und die Anordnung, dass ich das noch mal Üben sollte!

Nun warte ich auf mein Ausweis!!!

Und notiert, die ersten Vorstellung als Leo bei mir einzog sind über alle Maße übertroffen.

Ich habe in Leo ein getreuen Gefährten der mit mir durch Dick und Dünn geht! Ein tolles Gespann *mit Ecken und Kanten*, der mein Leben von Grund auf, auf den Kopf gestellt hat.

Ich danke dir mein Leo für deine Begeisterungsfähigkeit, für dein unermüdlichen Einsatz und auf deine Verlässlichkeit! Auch wenn ich als Mensch manches Mal ungeduldig oder ungerecht bin, ich Liebe dich von ganzen Herzen und werde immer auf dich achten! *Träne wegwisch*